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Sendai Wetter


DaFは辛いょ。

一日中DaFの試験のために勉強したかったのに、何となくやる気があまりなかったんだ~

まあぁ、いいか。結局少しでもやったから。

ところが試験を不合格しないように、今週末もうちょっと頑張らなきゃいけないんだけど・・・

頑張って、自分を助けてみたい。φ(◎◎ヘ) ガリガリ

2月のモットー!

少し遅いけど、これは2月のモットーです:

motto_2gatsu 

o(* ̄o ̄)o ヨクおぼえましょうネ!

成績発表!φ(.. )

やった〜!
「日本歴史」の試験って1,7をとったぞ〜!

あの試験はそんなに難かしくなかったけど、歴史は普通に僕の苦手なんだから、すごい幸せだよ!

フォォォ!(゜▽゜)

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Quo vadis, Keitai?

Ende naechsten Monats fliege ich nach Deutschland zurueck. Und das bedeutet die Zeit der geilen Handys und Handyservices ist vorerst wiedermal vorbei… Das letzte halbe Jahr war ich von DoCoMo’s Handys und dem Spitzenservice regelrecht verwoehnt worden. Tja, und als Handymaniac mache ich mir jetzt natuerlich schon wieder Gedanken k1 darum, wie es mobilfunktechnisch im armen, erbaermlich ausgestatteten Deutschland weiter gehen soll. DoCoMo hat einen astreinen Job gemacht und all seine Spitzenmodelle (genauer gesagt, eigentlich ALLE Modelle) mit einem weltweit wohl einzigartigen Netlock versehen. Hacker rund um den Globus versuchen nun schon seit Jahren eine Moeglichkeit zu finden diesen zu knacken und den Rest der Welt endlich mit den modernsten der modernen High-Tech Spielzeuge zu begluecken. Erfolglos. Das in Japan standardisierte (man koennte auch proprietaer sagen, aber das ist mir wurscht!) Push Mail verfahren via i-mode ist das Pendant zu den im Westen ach so beliebten SMS. Ich hab jetzt keine Lust wieder und wieder die Vorteile von echten eMails gegenueber den antiquierten, Steinzeit-SMS in den Himmel zu loben. Jeder der ein bisschen Ahnung davon hat wird wissen, dass westliche Netzbetreiber ihre Kunden seit Jahrzehnten nach Strich und Faden verar*****! Unsere Technik waere schon seit Urzeiten in der Lage die SMS durch die eMail zu ersetzen und damit dem Endverbraucher gleich eine ganze Latte an Vorteilen mitzubringen… Hat sich in Deutschland nun also wirklich gar nichts in diese Richtung getan? Okay, fairerweise muss man sagen, dass das so nun auch nicht 100%ig stimmt. Es tut sich schon etwas in Richtung Push eMails auf’s Handy. Allerdings in winzig kleinen Schritten und mit Haken an allen Ecken und Enden. Es ist mehr als offensichtlich dass die Netzbetreiber einfach um ihre eierlegende Wollmilchsau SMS fuerchten und diesbezueglich den Stillstand einem moeglicherweise nicht ganz risikofreien Fortschritt vorziehen. Gucken wir uns doch mal ein paar Loesungen an, wie sie uns von den Netzbetreibern in Deutschland praesentiert werden:

E-Plus → i-mode

Was soll ich sagen, es macht mich nach wie vor todtraurig… E-Plus hat seit dem Jahr 2002 das original i-mode von NTT DoCoMo lizensiert. Doch was ist in den letzten 6 Jahren daraus geworden? Nichts. E-Plus hat es tatsaechlich geschafft den erfolgreichsten Datendienst der Welt innerhalb kuerzester Zeit totzuwirtschaften. Quasi "unter der Hand" kann man i-mode auch heute noch bei E-Plus buchen, doch ehrlich gesagt macht das nicht mehr viel Sinn. Moderne Handys die i-mode unterstuetzen gibt es ausserhalb Japans nicht und die Tarife sind seit 2002 nicht mehr aktualisiert worden… Zum Dienst selbst muss man jedoch sagen, fuer eMails auf dem Handy ist i-mode nach wie vor der bequemste und unproblematischste Dienst. Alle Nachrichten die an die von E-Plus zugewiesene "@imail.de" Adresse gesendet werden, sind ein paar Sekunden spaeter auf dem Handy. Fertig. Ein perfektes System welches mit unsichtbaren Pull SMS realisiert wird (strenggenommen ist i-mode also gar kein Push Mail, aber wenn interessiert schon der technische Hintergrund solange es funktioniert wie es soll..?). Wie gesagt lohnt es sich heute aber kaum noch, da der Push Service nur mit i-mode Handys funktioniert. Diese werden aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr fuer den ausserjapanischen Markt produziert, sind also laengst nicht mehr up-to-date. Uebrigens sieht es in anderen europaeischen "i-mode-Laendern" nicht anders aus. Da es kaum Endgeraete gibt, hat sich der Dienst nirgends durchgesetzt und liegt nun weltweit (abgesehen von Japan selbstverstaendlich) im sterben… So gesehen kann man E-Plus vielleicht nichtmal einen all zu grossen Vorwurf machen. DoCoMo haette sich wohl mehr dahinter klemmen und Endgeraete fuer den non-japanischen Markt herstellen lassen muessen…

o2 Germany → Communication Center

k2o2 hatte meiner Meinung nach im Ansatz die genialste Idee aller Netzbetreiber. Und das ist ausnahmsweise nicht ironisch gemeint. Im Rahme des Communication Centers  bekommt der Kunde zunaechst eine "@o2online.de" eMail-Adresse zugewiesen. Neben der - meiner Ansicht nach voellig unsinnigen - SMS Benachrichtigung ueber den Eingang neuer Mails bietet o2 an den Inhalt der kompletten eMail (bis 3000 Zeichen) als MMS auf’s Handy zu schicken. Das Empfaengerhandy muss dabei lediglich fuer den MMS Dienst konfiguriert sein. Das tolle daran ist, dass man direkt die Antwortfunktion im Handy benutzen und direkt eine eine eMail als MMS an den Versender schicken kann. Als ich zum ersten Mal von diesem Service gehoert habe war ich richtig begeistert. Nicht zuletzt da im sogenannten "Communication Center Pack" unbegrenzt viele MMS-eMails fuer nur EUR 5,-/Monat gesendet und empfangen werden koennen. Die Ernuechterung kam dann jedoch schnell nachdem ich den Service dann in der Praxis getestet habe. Zum einen koennen auf vom Handy gesendete MMS-Mails nicht direkt wieder geantwortet werden, da der Empfaenger(-PC) nicht die normale eMail Adresse, sondern die fuer MMS ueblichen nutzlosen "Rufnummer@mms.o2online.de" Adressen angezeigt bekommt. Wird eine eMail an eine solche MMS Adresse geschickt, verschwindet sie schlicht und ergreifend im Nichts. Zum zweiten - und das ist eine Riesensauerei wie ich finde - haengt o2 an JEDE vom Handy aus gesendete Mail dick und fett Werbung dran. Eine Riesensauerei ist das vor allem deshalb, weil der Kunde ja fuer den Dienst bezahlt! Dabei will ich doch bitteschoen nicht Werbebanner fuer meinen Netzbetreiber spielen. Beim telefonieren hoert mein Gespraechspartner ja auch nicht mitten im Gespraech "Und dieser Anruf wird Ihnen praesentiert von…"! Sehr, sehr aergerlich das ganze! Und verdammt schade, denn die Idee war, wie gesagt, im Ansatz hervorragend.

T-Mobile → E-Mail Pro

Zu E-Mail Pro von T-Mobile ist bisher offiziell nur diese Pressemeldung bekannt. Klingt auf den ersten Blick nicht schlecht, jedoch bereitet es mir Kopfschmerzen, dass ein zusaetzlicher Client auf dem Mobiltelefon installiert werden muss. Das grenzt die ganze Sache zum Einen schon wieder auf Windows Mobile, Symbian und aehnliches ein, zum Anderen ist es sicherlich nicht gerade Ressourcenschonend eine weitere Applikation im Hintergrund laufen haben zu muessen. Da gibt es gerade auf Symbian und Windows Mobile Geraeten bereits bessere Loesungen. Allerdings moechte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da das Produkt noch nicht auf dem Markt ist. Wir werden sehen.

Vodafone → E-MailConnect

Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Ist ein ganz normaler Blackberry Service, nur unter Vodafone eigenem Label. Brauchbar fuer Geschaeftsleute, als alternative zur SMS uninteressant. Punkt. Natuerlich ist mir klar, dass es hier und da noch ein paar (betreiberunabhaengigere) Loesungen fuer Push eMails auf dem Handy gibt. Microsoft Exchange oder IMAP IDLE sind weitere Beispiele. In erster Linie geht es mir aber darum die SMS zum Teufel zu jagen und den Leuten da draussen verstaendlich zu machen, dass sie sich gefaelligst nicht fuer dumm verkaufen lassen sollen. Klar haben die meisten Europaeer keine Ahnung wie das Mobilfunksystem in Japan funktioniert. Jedoch hilft eben genau dieses "Ueber-den-Tellerrand-gucken" oftmals enorm weiter um die eigene Lage besser zu begreifen.

Mein Fazit bis jetzt: Ich weiss immernoch nicht wie ich nach meiner Heimkehr auf die deutsche Handylandschaft klar kommen soll…

Das Abfallprodukt des Systems

Heute habe ich wieder einmal mit einem Freund über Sinn und Unsinn der SMS gegenüber der eMail philosophiert. Natürlich kam im Zuge dessen auch wieder die Diskussion um den i-mode Dienst nicht zu kurz, welcher von den meisten Deutschen, insofern i-mode überhaupt ein Begriff ist, als überteuert empfunden wird. Nachzulesen in diversen "Profi"-Mobilfunkforen. Schade nur, dass sich viele dieser "Profis" wohl nicht genügend mit der "Mathematik der überteuerten i-mode Preise" auseinandergesetzt haben. Ein kleines Rechenbeispiel, dem der kleinste i-mode Volumentarif zugrunde gelegt ist:

Ausgehend vom i-mode Datenpaket S (500KB/Monat für €5,-)

Ein Datenvolumen von 500KB entspricht ca. 500.000 Zeichen. Eine Standard-SMS besteht aus 160 Zeichen. Daraus ergibt sich, dass mit 500KB rechnerisch genau 3125 SMS geschrieben werden könnten. Ausgehend von einem SMS "Discount" Preis von 15ct, hätte man bei dieser Anzahl an SMS, Kosten von sage und schreibe € 468,75. Wobei noch anzumerken ist, dass viele Mobilfunknutzer natürlich weit mehr als 15ct/SMS bezahlen. Einige Discounter liegen zwar auch darunter, aber das lässt die Rechnung nicht gerade bedeutend besser aussehen. Und jetzt soll noch mal wer kommen und behaupten i-mode sei teuer…

Ich gebe zu, natürlich beschränke ich mir hier nur auf die Mailkomponente von i-mode. Und ich kann absolut nachvollziehen wenn es jemand als zu teuer empfindet für €5,- nur 500KB Datenvolumen versurfen zu können. i-mode in Deutschland fehlen auch einfach die Inhalte um solch einen Preis rechtfertigen zu können. Dennoch, was ich hiermit aufzeigen wollte ist, dass sich der gemeine Verbraucher ruhig Gedanken machen sollte ob er bereit ist für eine SMS tatsächlich so viel Geld zu bezahlen. Wenn es offensichtlich doch so viel günstigeres und qualitativ hochwertigeres mobiles Messaging gibt. Denn nicht nur der Preis von i-mode Mail gegenüber der SMS ist ein gigantischer Vorteil. Auch die Tatsache, dass es sich beim i-mode Mail Dienst rein technisch um ganz ordinäre eMails handelt lässt die SMS sehr alt aussehen. Immerhin kann ich so ohne Mehrkosten auch zwischen Handy und PC kommunizieren. Und zwar global. Eine eMail von Deutschland nach Japan zu schicken kostet logischerweise schließlich genauso viel wie eine nationale eMail. Was man von der SMS nicht behaupten kann. Vorausgesetzt das "Zielland" unterstützt den SMS Dienst überhaupt (was man von Japan nur bedingt behaupten kann), hat man doch Providerabhängige Mehrkosten und keine Garantie, dass die Nachricht den Empfänger überhaupt erreicht.

SMS ist heute wieder das was es zu Beginn der Mobilfunkära bereits schon einmal gewesen ist: Ein Abfallprodukt des Systems.

Alternativbeispiel: P-IMAP und Communication Center Pack (30MB/Monat für €5,-)

Wem nach diesem Rechenbeispiel i-mode noch immer zu teuer erscheint, z.B. weil man ja auch andere mobile Inhalte nutzen möchte oder nicht an die in Europa beschränkte i-mode Handy Auswahl gebunden sein möchte, dem sei noch eine weitere sehr gute Alternative ans Herz gelegt: P-IMAP a.k.a. IMAP IDLE. Alle neueren Sony Ericsson Handys beispielsweise verfügen über einen P-IMAP Mail Client (das "P" steht für "push"). Unterstützt der eigene eMail Provider ebenfalls dieses Protokoll, so können eMails zum jeweiligen GPRS/UMTS Tarif kostengünstig und in Echtzeit automatisch auf’s Handset gepusht werden. Bei o² beispielsweise bekommt man für €5,-/Monat das "Communication Center Pack", welches 30MB Inklusivvolumen für mailen und surfen beinhält. Man möge doch bitte oben angeführtes Rechenbeispiel noch einmal mit 30MB anstatt 500KB durchführen und selbst entscheiden wie viel man zukünftig wirklich noch für SMS zahlen möchte.

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